Archiv für den Autor: juliazetz

Cyclocross

cyclocrossEs gibt eine neue Trendsportart, das Cyclocross. Bei diesem Radsport geht es zuweilen schon einmal etwas härter zur Sache. Die Teilnehmer fahren mit ihren Mountainbikes auf einer unbefestigten Strecke. Der Unterschied zum klassischen Mountainbiken oder Downhill-Biken besteht in erster Linie im Material, denn die sehr stabilen Rennräder müssen einiges aushalten.

Die Cyclocross-Strecke

Der Rundkurs des Cyclocross ist meistens nur etwa zwei oder drei Kilometer lang und führt durch Wald- und Feldwege. Das Rennen selbst dauert nur eine Stunde. Die Strecke ist gekennzeichnet durch sehr steile und enge Wege, welche die Teilnehmer ab und zu zum Absteigen zwingen. Und das ist beim Cyclocross auch durchaus erlaubt, ganz im Gegensatz zu anderen Radsportarten.

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Tejo

Tejo

luis perez

Tejo gehört zu einer sehr außergewöhnlichen Sportart, die wir euch aber nicht vorenthalten wollen. Ursprünglich stammt es aus Südamerika, wo es von den Indianern erfunden wurde. Heute wird es in Ecuador und Venezuela gespielt. In Kolumbien ist es sogar seit dem Jahr 2000 eine Nationalsportart.

Beim Tejo wird es manchmal ganz schon laut, denn wer das Ziel genau trifft, der bringt kleine Taschen aus Schwarzpulver zum Explodieren. Eine sehr explosive Mischung, dennoch ist Tejo in erster Line ein sehr geselliges Spiel.

Tejo und seine Spielregeln

Der Namensgeber ist das Tejo selbst, eine Scheibe aus Eisen. Das Ziel ist eine goldene Platte in 19,5 Metern Entfernung. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, das Tejo in einen rund 13 cm großen Ring zu werfen, den Bocin. Er liegt genau in der Mitte der Platte. Um den Bocin herum liegen vier der Mechas, die mit Schwarzpulver gefüllten Taschen, die im besten Falle explodieren, wenn ein Spieler sie trifft.  Der Tejo wiegt insgesamt 1,5 Kilogramm, so wird das zielgenaue Treffen nochmals schwieriger.

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Copoeria

capoeiraSeinen Ursprung hat Copoeria in Afrika, hier wurde diese Kampfsportart zur Kolonialzeit von Sklaven praktiziert, heute findet man die Mischung aus Kampf und Tanz nicht nur in Brasilien, sondern in der ganzen Welt. Bis heute haben sich zwei unterschiedliche Stile des Copoeria durchgesetzt, das Angola, der traditionelle Stil und Regional, der moderne Stil. Gerade bei der modernen Variante haben andere Kampfsportarten einen großen Einfluss, so findet man auch Elemente von Wushu oder Ringen. Aber den größten Einfluss auf beide Stile hat die Akrobatik, denn alle Elemente von Copoeria sind sehr akrobatisch, denn es werden sehr hohe Sprünge und weit gedehnte Schritte vollführt.

Copoeria -  Die Symbiose

Die Seele des Copoeria ist das Malicia, die Technik, denn sie unterscheidet sich von anderen Kampfsportarten. Es gibt viele traditionelle Lieder, die das Malicia in Form einer Schlange beschreiben, was aber nicht negativ gedeutet werden sollte. Die Schlange wartet auf ihre Beute, sie ist stets vorbereitet und erlegt das Opfer ohne Gegenwehr. Das Besondere daran ist, dass die Schlange in einem Loch wartet, ihre Beute kann sie also nicht sehen. Und genau nach diesem Prinzip wird beim Copoeria gekämpft. Der Gegner soll beim Kampf den Eindruck erhalten, man können sich nicht verteidigen, denn der potenzielle Gegner soll in dem Glauben gelassen werden, er wäre mächtiger.

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Boing Ball

Boing BallDas heute bei Kindern und Erwachsenen so beliebte Boing Ball Spiel kommt ursprünglich aus der DDR und hieß zu früheren Zeiten Rucki Zucki. Gespielt wird das Ballspiel mit zwei Spielern, die sich gegenüber stehen. Dabei wird der Boing Ball, der die Form eines klassischen Footballs hat, mittels durch das Auseinanderstrecken der Arme eines Mitspielern, bewegt. In der Mitte des Balls befindet sich ein Loch, hierdurch sind zwei Leinenschnüre gespannt. An den Enden der Schnüre befinden sich jeweils zwei Griffe für die Mitspieler. Den Namen hat Boing Ball durch das Geräusch, dass durch das Auftreffen des Balls auf den Griffen entsteht.

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